08.06.2018

MdB Alexander Hoffmann leitet Unterausschuss „Bürgerschaftliches Engagement“ des Deutschen Bundestages

Berlin – CSU-Bundestagsabgeordneter Alexander Hoffmann leitet den Unterausschuss „Bürgerschaftliches Engagement“ des Deutschen Bundestages. Der 43-jährige Jurist aus Retzbach-Zellingen wurde bei der konstituierenden Sitzung heute Nachmittag in Berlin zum Vorsitzenden ernannt.

Da das Gremium organisatorisch zum Familienausschuss gehört, nahmen sowohl Bundesministerin Dr. Franziska Giffey (SPD) als auch die Ausschuss-Vorsitzende Sabine Zimmermann (Die Linke) an der Konstituierung teil und gratulierten Alexander Hoffmann zu seinem neuen Amt. 
Der Unterausschuss „Bürgerschaftliches Engagement“, der nunmehr zum fünften Mal eingerichtet worden ist, hat 13 Mitglieder und 13 stellvertretende Mitglieder. Aufgabe des Gremiums ist es nicht nur, sich mit aktuellen Gesetzesvorhaben und Initiativen, die bürgerschaftliches Engagement betreffen, zu befassen und zu diesen Stellung zu nehmen. Ebenso wichtig ist es, den Dialog mit der Bürgergesellschaft zu pflegen und, falls erforderlich, politische Initiativen vorzubereiten. 
„Mir geht es vor allem um die Frage, an welchen Stellen und womit bürgerschaftliches Engagement erschwert wird – und was wir als Politiker tun können, um diese Hindernisse zu beseitigen“, erläutert Alexander Hoffmann. Er freue sich daher auf den Dialog mit Ehrenamtlichen aus ganz Deutschland.
Über ein Drittel der Bürgerinnen und Bürger ab 14 Jahren engagiert sich freiwillig und unentgeltlich in Sportvereinen und Kulturinitiativen, in sozialen und kirchlichen Einrichtungen, bei der Feuerwehr und den Rettungsdiensten für das Gemeinwohl.
„Unser Gemeinwesen ist auf die Zivilgesellschaft und das Engagement der Bürgerinnen und Bürger angewiesen“, betont der neue Unterausschuss-Vorsitzende. „Aufgabe der Politik muss es daher sein, das bürgerschaftliche Engagement nicht nur in Sonntagsreden zu loben, sondern die Ehrenamtlichen aktiv durch Taten zu unterstützen.“
„Wer sich freiwillig und unentgeltlich für unsere Gesellschaft engagiert, der sollte durch engagementfreundliche Rahmenbedingungen vom Staat gefördert und nicht durch unnötig viel Bürokratie ausgebremst werden“, so Hoffmann. Es sei deshalb Hauptaufgabe des Unterausschusses „Bürgerschaftliches Engagement“, die Arbeit der Ehrenamtlichen zu erleichtern.