11.11.2016

MdB Alexander Hoffmann: Bürgstadt, Neunkirchen und Klingenberg erhalten vom Bund jeweils 50.000 Euro Fördermittel für den Breitbandausbau

Berlin / Landkreis Miltenberg: Der Breitbandausbau im Landkreis Miltenberg wird weiter forciert: Nun haben mit Bürgstadt, Neunkirchen und Klingenberg gleich drei weitere Kommunen vom Bund jeweils 50.000 Euro Fördermittel für Beraterleistungen erhalten, teilt Wahlkreisabgeordneter Alexander Hoffmann mit. Er hat heute zusammen mit dem Klingenberger Bürgermeister Ralf Reichwein an der feierlichen Übergabe der Förderbescheide im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) in Berlin teilgenommen; die Bürgermeister Thomas Grün und Wolfgang Seitz waren jeweils aus Termingründen entschuldigt.

„Schnelles Internet ist zu einem ganz wichtigen Standortfaktor und zu einem unverzichtbaren Bestandteil der Daseinsvorsorge geworden“, betonte Alexander Hoffmann. „Für die Firmen und für unsere Bevölkerung ist eine gute Internetverbindung mittlerweile genauso wichtig wie die Wasser- und Stromversorgung“, stimmt Bürgermeister Ralf Reichwein zu. 
Erst vor kurzem war der offizielle Startschuss für das schnelle Internet der Telekom in Klingenberg gegeben worden. „Das neue Netz ist so leistungsstark, dass Telefonieren, Surfen und Fernsehen gleichzeitig möglich sind“, erläutert Reichwein. „Auch das Streamen von Musik und Videos oder das Speichern in der Cloud ist bequemer.“ Das maximale Tempo beim Herunterladen steigt auf bis zu 100 Megabit pro Sekunde (MBit/s) und beim Hochladen auf bis zu 40 MBit/s.  
Die nun erteilten finanziellen Mittel des Bundes wird die Stadt zur Erstellung eines „Masterplans“ für künftige Glasfaserverlegungen verwenden.  
„Seit Beginn des Förderprogramms für schnelles Internet haben nun bereits 15 Kommunen aus unserer Region Bundesmittel von zusammen 750.000 Euro erhalten – sieben davon aus dem Landkreis Miltenberg“, freut sich der CSU-Bundestagsabgeordnete. „Die Förderanträge werden schnell und unbürokratisch entschieden.“  
Mit dem Breitbandförderprogramm sollen bis 2018 die letzten weißen Flecken auf der Landkarte beseitigt werden und jede Gemeinde einen Netzzugang von mindestens 50 Mbit pro Sekunde erhalten.  
Damit die Landkreise und Kommunen rasch förderfähige Projekte entwickeln und Antragsunterlagen für einen Zuschuss dieser Vorhaben erstellen können, unterstützt der Bund Beraterleistungen, die die Planung und Umsetzung solcher Vorhaben deutlich erleichtern, jeweils mit bis zu 50.000 Euro.  
Insgesamt stehen dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur für die Breitbandförderung vier Milliarden Euro zur Verfügung. Mit dem Bundesförderprogramm wird der Netzausbau technologieneutral unterstützt. Der Fördersatz beträgt 50 bis 70 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten. Da das Bundesprogramm mit Förderprogrammen der Länder kombinierbar ist, kann der Förderanteil sogar auf bis zu 90 Prozent gesteigert werden.  
Der vierte Förderaufruf für die Ausbauprojekte läuft bis zum 28. Februar 2017. In dieser Zeit können Anträge gestellt werden. Anschließend werden nach Angaben des BMVI die Anträge anhand transparenter Kriterien (Scoring) bewertet. Dieses Punktesystem bildet die Grundlage für eine Förderentscheidung.