21.07.2016

Karlstadt und Marktheidenfeld erhalten vom Bund jeweils 50.000 Euro Fördermittel für den Breitbandausbau

Berlin / Karlstadt / Marktheidenfeld – Der Breitbandausbau im Landkreis Main-Spessart wird weiter forciert: Nun haben die Stadt Karlstadt und die Verwaltungsgemeinschaft Marktheidenfeld vom Bund jeweils 50.000 Euro Fördermittel für Beraterleistungen erhalten, teilt Wahlkreisabgeordneter Alexander Hoffmann (CSU) mit. „Seit Beginn des Förderprogramms für schnelles Internet haben bereits sechs Kommunen aus unserer Region Bundesmittel von zusammen 300.000 Euro erhalten“, freut sich Hoffmann. „Die Förderanträge werden schnell und unbürokratisch entschieden.“

Mit dem Breitbandförderprogramm sollen bis 2018 die letzten weißen Flecken auf der Landkarte beseitigt werden und jede Gemeinde einen Netzzugang von mindestens 50 Mbit pro Sekunde erhalten. 
Damit die Landkreise und Kommunen mit noch unterversorgten Gebieten rasch förderfähige Projekte entwickeln und Antragsunterlagen für einen Zuschuss dieser Vorhaben erstellen können, unterstützt der Bund Beraterleistungen, die die Planung und Umsetzung solcher Vorhaben deutlich erleichtern, mit bis zu 50.000 Euro.  
Insgesamt stehen dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) für die Breitbandförderung vier Milliarden Euro zur Verfügung. Mit dem Bundesförderprogramm wird der Netzausbau technologieneutral unterstützt. Der Fördersatz beträgt 50 bis 70 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten. Da das Bundesprogramm mit Förderprogrammen der Länder kombinierbar ist, kann der Förderanteil sogar auf bis zu 90 Prozent gesteigert werden.