16.07.2016

MdB Alexander Hoffmann zur Hochstufung der Ortsumfahrung Gemünden im neuen Bundesverkehrswegeplan: „Mein Werben beim Bundesverkehrsminister hatte Erfolg“

Berlin / Gemünden – Der überarbeitete Entwurf des neuen Bundesverkehrswegeplans (BVWP) wartet mit einer tollen Nachricht für den Landkreis Main-Spessart auf: Die Ortsumfahrung Gemünden ist nun im sogenannten „Vordringlichen Bedarf“, also in der höchsten Dringlichkeitsstufe gelistet. Bislang war das Straßenprojekt in der zweithöchsten Kategorie, dem sogenannten „Weiteren Bedarf Plus“ mit Planungsreife aufgeführt.

„Ich freue mich sehr darüber, dass mein Werben bei Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt für den baldigen Bau der Ortsumfahrung Gemündens Erfolg hatte“, so CSU-Bundestagsabgeordneter Alexander Hoffmann. Der Wahlkreisabgeordnete für Main-Spessart hatte in einem Gespräch am 12. Mai im Berliner Reichstagsgebäude den Bundesverkehrsminister gebeten, nochmals zu prüfen, ob das Verkehrsprojekt aufgrund des immensen Durchgangsverkehrs durch Gemünden und der starken Belastung der Bevölkerung nicht doch noch in die höchste Kategorie namens „Vordringlicher Bedarf“ aufgenommen werden könne. Auch beim Spatenstich für den weiteren sechsspurigen Ausbau der A3 in den Abschnitten Rohrbrunn, Haseltalbrücke, Marktheidenfeld und Mainbrücke Bettingen am 30. Juni hatte MdB Hoffmann bei Bundesminister Dobrindt nochmals für das 4,5 Kilometer lange und mit 19,5 Millionen Euro veranschlagte Infrastrukturvorhaben geworben – mit Erfolg. 
Erstmals hatte das Bundesverkehrsministerium eine umfangreiche Behörden- und Öffentlichkeitsbeteiligung zum BVWP und zum zugehörigen Umweltbericht abgehalten.  
Ab dem 21. März 2016 konnten alle Unterlagen auf der Internetseite des Ministeriums eingesehen werden. Rund 40.000 Zuschriften aus ganz Deutschland waren am Ende der sechswöchigen Öffentlichkeitsbeteiligung eingegangen und wurden in den überarbeiteten, nun vorliegenden Entwurf eingearbeitet und berücksichtigt.
Wie es nun weitergeht 
Der überarbeitete Entwurf des Bundesverkehrswegeplans 2030 ist nun in Form von Ausbaugesetzen Gegenstand der Ressortabstimmung innerhalb der Bundesregierung. Nach Abschluss dieser Ressortabstimmung und dem entsprechenden Kabinettsbeschluss wird dann im Herbst dieses Jahres im Parlament im Rahmen der Ausbaugesetze verbindlich über alle Straßen-, Schienen- und Wasserstraßenprojekte des Bundes bis zum Jahr 2030 entschieden.