13.07.2018

80 Beine wanderten mit MdB Alexander Hoffmann im nördlichen Spessart aufs Musikfest in Wohnrod

Bayerische Schanz – Wohnrod: Die Waldgaststätte Bayerische Schanz war Ausgangspunkt der diesjährigen Wahlkreiswanderung des Retzbacher Bundestagsabgeordneten Alexander Hoffmann. Einer ebenso bunt gemischten wie munteren Wandergruppe servierte Hoffmann zur Begrüßung einen fränkischen Imbiss. Brot und Hausmacherwurst waren aus seinem Heimatort Retzbach und Hoffmann hatte traditionsgemäß die kleine Brotzeit selbst geschmiert. Dazu schenkte er einen Schluck Frankenwein aus.

Als alteingesessener „Marouder“ schilderte Helmut Kleespies die Geschichte der ehemaligen Zollstation „Bayerische Schanz“, die zwischenzeitlich auch als Forsthaus diente und seit einigen Jahren eine beliebte Waldgaststätte ist. „Den Weihnachtsmarkt auf der Bayerischen Schanz gibt es inzwischen nur noch als kleine Version, der große Markt hier oben war einfach legendär“, kommentierte Hoffmann mit ein wenig Bedauern die aktuellsten Entwicklungen an dieser nördlichen Ecke des Landkreises Main-Spessart. 
Die Wanderung führte die Gruppe zuerst den leichten Anstieg hinauf zur Hermannskoppe, der höchsten Erhebung des nördlichen Spessarts. Dort, so wusste Kleespies zu berichten, hatten die Amerikaner in den ersten Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg einen Holzturm errichtet, um die nähere und weitere Umgebung besser einsehen zu können. Der Turm ist allerdings seit vielen Jahren ersatzlos verschwunden. Einen Teil des Baumbewuchses hatte die Hermannskoppe außerdem durch den Orkan Kyrill im Winter 2007 verloren.  
Anschließend ging es auf der bayerisch-hessischen Landesgrenze entlang mit einer schönen Aussicht auf die Gemarkung Lohrhaupten im benachbarten Bundesland. Dabei kamen auch zahlreiche Gespräche unter den Wanderern und mit dem Abgeordneten Alexander Hoffmann in Gang. So wurde aus dem Waldspaziergang wieder das, was er sein soll: Die wandernde Bürgersprechstunde. „Gerade in so bewegten Zeiten ist dieser direkte Austausch für Alle sehr wichtig“, merkt Hoffmann zu seiner Motivation der Wanderung an. Dabei waren vor allem die aktuellen Vorgänge in der Bundespolitik Thema, doch auch verschiedene Anliegen, die quasi vor der Haustüre liegen, wurden besprochen. Von der bayerisch-hessischen Landesgrenze abzweigend führte der Weg die Wandergruppe durch den Wald, hinunter nach Wohnrod.
Bei der Eröffnung des Marouder Musikfests konnten sich alle Wanderer mit einem kühlen Getränk nach getaner Tat wieder stärken. Nicht nur die ersten Gäste aus Wohnrod selbst nahmen die Wandergruppe am Festplatz in Empfang, sondern auch mehrere politische Freude. So wurden die Teilnehmer der Wahlkreiswanderung auch von Hoffmanns Vorgänger im Amt des Bundestagsabgeordneten, Wolfgang Zöller, sowie der Direktkandidatin für den Bezirkstag, Bezirksbäuerin Maria Hoßmann, und der Listenkandidatin für den Bezirkstag, der stellvertretenden Landrätin Sabine Sitter, aufs herzlichste begrüßt. Nachdem er mit den Wanderfreunden Platz genommen und angestoßen hatte, stellte Hoffman zufrieden lächelnd fest: „In der entspannten Atmosphäre der Wahlkreiswanderung gelingen besonders ungezwungene Gespräche zu durchaus komplizierten Themen. Dazu noch diese wunderschönen Landschaft, so macht es wirklich unheimlich Spaß, bei die Leut‘ zu sein!“.