08.11.2018

MdB Alexander Hoffmann: 4 weitere Bahnhöfe im Wahlkreis werden barrierefrei ausgebaut – und der Bund übernimmt die Kosten vollständig

Berlin – Die Bahnhöfe Gemünden, Partenstein, Miltenberg und Obernburg-Elsenfeld werden schon bald barrierefrei ausgebaut – und der Bund übernimmt hierfür die Kosten komplett. Diese sehr erfreuliche Nachricht teilt CSU-Bundestagsabgeordneter Alexander Hoffmann anlässlich des Endes der parlamentarischen Beratungen zum Bundeshaushalt 2019 mit.

In der sogenannten Bereinigungssitzung des Haushaltsausschusses wurde für den Bahnhof Gemünden sowohl die Modernisierung des Bahnsteigs als auch der Bau eines Aufzugs sowie der Bau einer Personenunterführung beschlossen. Voraussichtlich im Laufe des Jahres 2021 sollen alle Planungen abgeschlossen sein. Am Bahnhof Partenstein soll ein Aufzug gebaut werden. Die dafür notwendigen Planungen sollen voraussichtlich im Laufe des Jahres 2020 abgeschlossen sein. 
Für den Bahnhof Miltenberg sind die Modernisierung des Bahnsteigs, der Bau eines Aufzugs sowie der Bau einer Personenunterführung bewilligt. Voraussichtlich noch dieses Jahr sollen alle Planungen dafür abgeschlossen sein. Auch am Bahnhof Obernburg-Elsenfeld werden der Bahnsteig modernisiert, eine Personenunterführung und ein Aufzug gebaut. Die dafür notwendigen Planungen sollen nächstes Jahr abgeschlossen sein.
Im Rahmen des 2015 aufgelegten „Zukunftsinvestitionsprogramms“ (ZIP) hatte der Bund einen Planungsvorrat zur Umsetzung von verschiedenen Elementen der Barrierefreiheit an kleinen Bahnhöfen geschaffen, in dem Mittel für Planung zur Verfügung gestellt wurden. Dieser Planungsvorrat umfasst deutschlandweit insgesamt 118 Bahnhöfe.
Bisher waren zwar die Mittel für Planung der Projekte, jedoch nicht für die bauliche Umsetzung im Bundeshaushalt enthalten. „Dies wurde jetzt mit dem Beschluss des Haushaltsausschusses geändert“, erläutert Alexander Hoffmann. Der Bund stellt für die Jahre 2019-2026 insgesamt 330 Millionen Euro zur Verfügung. „Somit können die Projekte ausnahmsweise sogar zu 100 Prozent aus dem Bundeshaushalt finanziert werden können“, freut sich der Wahlkreisabgeordnete für Main-Spessart. „Nicht nur körperlich eingeschränkte Menschen, sondern auch Familien mit Kinderwagen sowie Radfahrer profitieren von diesen Maßnahmen.“