08.08.2014

„Gerresheimer“ in Lohr: Dank an MdB Alexander Hoffmann für dessen Einsatz bei der EEG-Reform

Lohr / Berlin (08. August 2014) – Bereits zum dritten Mal in diesem Jahr war CSU-Bundestagsabgeordneter Alexander Hoffmann beim Hohlglashersteller „Gerresheimer“ in Lohr zu Gast. Das Gespräch mit der Geschäftsleitung der Niederlassung begann mit einem großem „Dankeschön!“ von den Geschäftsführern Bruno Bürkel und Andreas Kohl sowie Jörg Buchmayer, dem Leiter der Glasherstellung.

Im Zuge der Reform des Erneuerbare Energie-Gesetzes (EEG) hatte der direkt gewählte Wahlkreisabgeordnete für Main-Spessart und Miltenberg im Frühjahr gleich zwei Mal „Gerresheimer“ besucht. Hoffmann hatte sich für notwendige Ausnahmen für stromintensive Betriebe stark gemacht, zu denen auch die Glasherstellung zählt.
In Schreiben an Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel sowie an die bayerische Wirtschaftsministerin Ilse Aigner hatte Hoffmann davor gewarnt, dass „Gerresheimer“ ohne Stromrabatte Kostensteigerungen von mehr als 300 Prozent drohten. „Einen solchen Kostenanstieg kann nicht nur „Gerresheimer“ beim besten Willen nicht mehr kompensieren“, so MdB Hoffmann. Konsequenz hätte der Verlust vieler Arbeitsplätze in der Region sein können. Der CSU-Abgeordnete wies auch darauf hin, dass die Glasindustrie in Deutschland eine ähnlich hohe Beschäftigtenzahl hat wie die häufig zitierte Stahlindustrie – und auch ähnlich stromintensiv ist.
Die ursprünglich in der EEG-Reform vorgesehenen Höchstgrenzen für die maximale Belastung der Unternehmen durch die EEG-Kosten hätte für die deutsche Glasindustrie im Bereich Hohlglas eine Erhöhung von 5,3 Millionen auf rund 41 Millionen Euro pro Jahr bedeutet.
Nicht zuletzt durch Alexander Hoffmanns Intervention konnten diese und ähnliche Härten von „Gerresheimer“ und anderen Glashütten abgewandt werden. Nach intensiven Diskussionen im Vorfeld hat die Bundesregierung eine neue Ausgleichsregelung für die stromintensiven Unternehmen beschlossen. „Über diesen Erfolg freue ich mich mit Ihnen, denn deutschlandweit geht es hier um mehrere 10.000 Arbeitsplätze und im konkreten Fall um 400 Arbeitnehmer aus meinem Wahlkreis“, legte Hoffmann den Grund seines Engagements dar.
Bei diesem dritten „Gerresheimer“-Besuch Hoffmanns ging es auch um die allgemeine Lage des Unternehmens. Daher war diesmal ein ausführlicher Firmenrundgang durch die Produktionshallen eingeplant. Dort konnte sich Hoffmann hautnah ein Bild davon machen, woher der hohe Stromverbrauch kommt. Auf 1500 °C – 1600 °C müssen die Rohstoffe erhitzt werden, um die verschiedenen Flaschenformen und -größen herstellen zu können. Die Jahresproduktion beträgt die beinahe unfassbare Menge von einer Milliarde Flaschen.
„Von diesen Produktionshallen kann man nur tief beeindruckt sein“, äußerte sich Hoffmann anerkennend nach dem Rundgang. Sowohl die Reduzierung des Energieverbrauchs als auch höchste Hygienestandards seien in Lohr Grundlage für den Erfolg des Unternehmens, um den entsprechend hohen Kundenansprüchen gerecht zu werden.