19.02.2014

MdB Alexander Hoffmann: Das THW benötigt mehr Mittel für Ausrüstung und Unterkünfte

Berlin (19. Februar 2014) – Die Arbeit des Technischen Hilfswerkes (THW) und die Förderung des ehrenamtlichen Engagements standen im Mittelpunkt eines Parlamentarischen Frühstücks im Berliner Reichstagsgebäude. Zahlreiche Bundestagsabgeordnete, darunter auch Alexander Hoffmann (CSU), nutzten die Gelegenheit zum Austausch mit THW-Vertretern aus ganz Deutschland. Unter den Gästen waren auch Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) und Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD).

Für den THW-Ostverband Obernburg war Andre Stark in die Hauptstadt gereist. Der langjährige THW-Landesjugendleiter in Bayern berichtete insbesondere über die umfangreichen Hilfsleistungen in den deutschen Flutgebieten 2013. Während der Hochwasser-Katastrophe von Mai bis Juli 2013 hätten zahlreiche Menschen erkannt, wie wichtig ein ehrenamtliches Engagement im THW ist. Dies schlägt sich laut Stark auch in steigenden Helferzahlen nieder.

Aus Andre Starks Schilderungen wurde ersichtlich, welch enorme Anstrengungen während des Fluthilfeeinsatzes gemeistert wurden: Der THW-Zugführer berichtete, dass zwei Fachgruppen im Einsatz gewesen seien – die Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen (in Deggendorf/Freising) sowie die Fachgruppe Ölschäden (in Passau/Deggendorf). 35 Helfer aus Obernburg seien mit zwölf Fahrzeugen 15 Tage im Einsatz gewesen und hätten 5700 Stunden geleistet, so Stark. Zugleich warben er und CSU-Bundestagsabgeordneter Alexander Hoffmann im Gespräch mit Bundesinnenminister Thomas de Maizière um mehr Mittel für die notwendige Modernisierung der Hochwasserausrüstung.

 

MdB Hoffmann sprach zudem den schlechten Zustand der THW-Unterkünfte in Miltenberg und Obernburg an. So seien die Gebäude des Ortsverbandes Miltenberg aus Brandschutzgründen nicht länger nutzbar. Und in Obernburg stehe der komplette THW-Fuhrpark das ganze Jahr über im Freien und sei schutzlos der Witterung ausgesetzt. „Wir müssen uns daher bei den anstehenden Haushaltsberatungen dafür einsetzen, dem THW mehr finanziellen Spielraum für dringend nötige Investitionen zu verschaffen“, so der CSU-Bundestagsabgeordnete.