31.05.2017

Wegen Sperrpausen an der Mainbrücke Gemünden: MdB Alexander Hoffmann bohrt nach und trifft Konzernbevollmächtigten der Deutschen Bahn

Berlin / Gemünden: CSU-Bundestagsabgeordneter Alexander Hoffmann steht in diesen Tagen in engem Kontakt mit dem Gemündener Bürgermeister Jürgen Lippert, um die Stadt bei den Verhandlungen mit der DB Netz AG zu unterstützen.

Diesbezüglich hat sich für Hoffmann heute in Berlin kurzfristig die Gelegenheit ergeben, den Konzernbevollmächtigten der Deutschen Bahn AG für den Freistaat Bayern, Klaus-Dieter Josel, zu treffen. Das Gespräch kam auf Vermittlung des früheren Bundesverkehrsministers Dr. Peter Ramsauer zustande. 
Hoffmann nahm gegenüber Josel auf sein Schreiben Bezug und untermauerte die Forderung der Stadt Gemünden nach einer zeitnahen Inaussichtstellung von Sperrpausen für die Baumaßnahme Mainbrücke Gemünden. Andernfalls drohe eine unverhältnismäßige Verzögerung. Josel stellte im Gespräch die Zwänge dar, der auch die DB Netz AG unterläge. Vor allem die Auswirkungen in den Güterverkehr, die externe Unternehmen beträfen, machten eine Mindestvorlaufzeit für Sperrpausen unausweichlich. Klaus-Dieter Josel sicherte aber zu, dass er alles daran setzen werde, der Stadt Gemünden wenigstens Sperrpausen im Juli anzubieten und diese auch zu halten. Hierzu wird auch kurzfristig ein Koordinationsgespräch aller Beteiligten stattfinden.
Bürgermeister Jürgen Lippert hatte sich vor kurzem aufgrund des drängenden Problems an MdB Alexander Hoffmann und MdL Thorsten Schwab gewandt. Lippert hatte für Juni Sperrpausen beantragt, um die Abbrucharbeiten am letzten Teilstück der Mainbrücke abschließen zu können. Diese seien besonders kompliziert, hundertprozentige Sicherheit gebe es nur mit einer Vorübergehenden Aussetzung des Bahnverkehrs. Die Bahn hat ihrerseits auf Vorlaufzeiten verwiesen und zunächst nur Sperrpausen für das dritte und vierte Quartal angeboten.