20.03.2017

Kein kompletter Leistungsabbau der Bundesagentur für Arbeit in Miltenberg

Bundestagsabgeordneter Hoffmann, Bürgermeister Demel und Landrat Scherf zum Gespräch bei der BA Aschaffenburg

Aschaffenburg/Berlin (14.03.2017) --- Einen zufriedenstellenden Erfolg für die Unternehmen und Nachwuchskräfte im südlichen Landkreis Miltenberg konnten die politischen Vertreter der Region bei einem Gesprächstermin mit den Vertretern der Bundesagentur für Arbeit in Aschaffenburg erreichen. In einem Gespräch, das auf Initiative von Alexander Hoffmann, MdB und dem Miltenberger Bürgermeister Helmut Demel zustande kam, an dem auf Einladung auch Landrat Scherf teilnahm, konnte erreicht werden, dass die Beratung für die Arbeitgeber nach terminlicher Vereinbarung weiterhin in Miltenberg stattfinden wird. Darüber hinaus soll vor Ort eine Jugendberufsagentur etabliert werden, was bereits schon vor dem Gespräch feststand. Die Vertreter der BA machten allerdings noch einmal deutlich, dass es sich hier um ein Angebot für alle Schulen und Jugendlichen handeln soll. Über den erreichten Kompromiss zeigten sich die Beteiligten zufrieden, nachdem bereits im vergangenen Jahr vom Verwaltungsrat der Bundesagentur für Arbeit beschlossen worden war, die beiden Standorte im Landkreis in Obernburg zu bündeln. Von Seiten der Agentur für Arbeit nahm der vorsitzende Geschäftsführer Harald Maidhof, Lothar Rickert und der Chef der Regionaldirektion Bayern, Ralf Holzwart, teil. „Vor allem für die Arbeitgeber als wirtschaftliches Rückgrat des südlichen Landkreises ist dies ein positives Zeichen!“, kommentierte Hoffmann das Gespräch. „Für den starken Wirtschaftsraum ist eine ortsnahe Beratung notwendig“, erklärte auch Bürgermeister Demel. In Kombination mit der Jugendberufsberatung ist das Beratungsangebot für die Arbeitgeber vor allem hinsichtlich der Nachwuchsgewinnung in der Region von Bedeutung. „Das ist ein wichtiges Signal für den südlichen Landkreis als Wirtschaftsstandort, um die Arbeitgeber bei der Suche nach Fachkräften und geeignetem Nachwuchs zu unterstützen“, führte Landrat Scherf ergänzend dazu aus.