08.05.2015

MdB Alexander Hoffmanns Wahlkreis erhielt 2014 mehr als 1,7 Millionen Euro an Städtebaufördermitteln

Berlin / Main-Spessart / Miltenberg (06. Mai 2015) – Mehr als 1,7 Millionen Euro an Städtebaufördermitteln sind 2014 allein von Seiten des Bundes in den Wahlkreis des CSU-Bundestagsabgeordneten Alexander Hoffmann geflossen.

„Da die Städtebaufördermittel durchschnittlich das Siebenfache an Investitionsvolumen auslösen, wurden allein im zurückliegenden Jahr Investitionen von mehr als 12 Millionen Euro in den Landkreisen Main-Spessart und Miltenberg angestoßen“, erläutert Hoffmann als Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Kommunalpolitik der CDU/CSU-Bundestagsfraktion sowie als aktiver Kreis- und Gemeinderat. „Aus meiner kommunalpolitischen Tätigkeit und meiner Zeit am Landratsamt weiß ich, wie wichtig diese Fördermittel sind und wie viele positive Impulse hiervon für unsere Städte und Gemeinden ausgehen.“
In den zurückliegenden zehn Jahren wurden 33 Maßnahmen in den Landkreisen Main-Spessart und Miltenberg mit insgesamt 31,56 Millionen Euro allein an Bundesmitteln gefördert. „Ich freue mich, dass so viele wichtige Projekte in unserem Wahlkreis gefördert wurden“, so MdB Hoffmann. „Da viele der damit verbundenen Aufträge an Firmen aus unserer Region vergeben werden, hebt das die Wertschöpfung vor Ort, sichert Arbeitsplätze und stärkt unseren ländlichen Raum insgesamt.“
Insbesondere die CSU hat stets dafür gekämpft, die Städtebauförderung trotz notwendiger Sparanstrengungen mit rund 450 Millionen Euro auf hohem Niveau zu belassen. „Zu Beginn dieser Legislaturperiode haben wir die Bundesmittel auf 700 Millionen Euro jährlich massiv aufgestockt – das ist ein weiteres ganz starkes Signal an die Städte und Gemeinden“, betont Alexander Hoffmann. Allein für dieses Jahr werden durch die Städtebauförderung Investitionen von rund zehn Milliarden Euro bundesweit angestoßen.
Frammersbach erhielt 2014 über das Programm „Stadtumbau West“ 351.000 Euro für die Gewerbebrache im Ortszentrum. 330.000 Euro gingen nach Miltenberg an die Odenwald-Allianz. Mit jeweils 240.000 Euro wurden die Altstädte in Lohr am Main und in Miltenberg bedacht. Über das Programm „Soziale Stadt“ bekam der Altort Binsfeld (Stadt Arnstein) 150.000 Euro. Der alte Ortskern in Kleinwallstadt bekam im zurückliegenden Jahr 135.000 Euro an Bundesmitteln, die Werksiedlung Am Bahnbogen in Elsenfeld 105.000 Euro. Die Altstädte von Amorbach und Karlstadt erhielten durch das Programm „Denkmalschutz West“ jeweils 60.000 Euro, Stadtprozelten 54.000 Euro. Sulzbach am Main bekam für das Sanierungsgebiet 30.000 Euro zugesprochen. Die Nördliche Stadt in Obernburg am Main wurde mit 15.000 Euro gefördert.
„Die Städtebauförderung ist seit ihrer Einführung im Jahr 1971 eine große Erfolgsgeschichte“, betont Hoffmann. Sie unterstütze die Städte und Gemeinden insbesondere beim demographischen, sozialen und ökonomischen Wandel sowie beim Klimaschutz. So wurden seitdem mehr als 7700 Maßnahmen in mehr als 3200 Kommunen gefördert.
Die Städtebauförderung kommt aber bei weitem nicht nur den Großstädten und Metropolen zugute – mehr als 40 Prozent der Bundesmittel fließen in den ländlichen Raum. Damit wird das grundgesetzlich verankerte Ziel möglichst gleichwertiger Lebensverhältnisse in Deutschland unterstützt.


Zum Hintergrund:
Ziele der Städtebauförderung sind die Stärkung von Innenstädten und Ortszentren in ihrer städtebaulichen Funktion (auch unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes); die Herstellung nachhaltiger städtebaulicher Strukturen in von erheblichen städtebaulichen Funktionsverlusten betroffenen Gebieten (Kennzeichen für solche Funktionsverluste ist vor allem ein dauerhaftes Überangebot an baulichen Anlagen, wie zum Beispiel Wohnungsleerstand oder Brachflächen in Innenstädten) sowie städtebauliche Maßnahmen zur Behebung sozialer Missstände.

Erster Tag der Städtebauförderung:
Am 9. Mai 2015 findet zum ersten Mal der ab sofort jährlich wiederkehrende, bundesweite „Tag der Städtebauförderung“ statt. Ziel ist es, die Bürgerbeteiligung zu stärken und kommunale Projekte der Städtebauförderung in diesem größeren Rahmen der Öffentlichkeit zu präsentieren. Der Aktionstag ist eine gemeinsame Initiative von Bund, Ländern, Deutschem Städtetag sowie Deutschem Städte- und Gemeindebund.
www.tag-der-staedtebaufoerderung.de