05.02.2014

Staatssekretärin Dorothee Bär zur Marktheidenfelder Mainbrücke: „Unterfrankens Schönheit bewahren“

Marktheidenfeld: Auf Einladung ihres Bundestagskollegen Alexander Hoffmann kam die Parlamentarische Staatssekretärin im Verkehrsministerium Dorothee Bär am Dienstag nach Marktheidenfeld, um sich vor Ort über die Marktheidenfelder Mainbrücke zu informieren. Neben Hoffmann waren auch Landtagsabgeordneter Thorsten Schwab, Marktheidenfelds CSU-Ortsvorsitzender Richard Oswald, Bürgermeisterkandidat Christian Menig sowie mehrere Stadträte zu dem Informationsgespräch erschienen.

 

Staatssekretärin Bär legte dar, dass eine Sanierung der Brücke auf alle Fälle nötig sei, dass jedoch darüber hinaus noch keinerlei Entscheidung über das „Wie?“ gefällt wurde.

 

Auf alle Fälle müsse ermittelt werden, wie konkret und akut die Beeinträchtigung des Schiffsverkehrs bei den verschiedenen Sanierungsvarianten sei. Erst nach der Klärung dieser Frage durch Experten könne entschieden werden, ob die Entfernung oder die Verstärkung des mittleren Brückenpfeilers angebracht ist. „Das weitere Verfahren muss dabei so transparent wie möglich stattfinden“, so Dorothee Bär im Gespräch.

 

Alexander Hoffmann verdeutlichte die herausragende Bedeutung der baulichen Ausgestaltung der Brücke für die Stadt, nicht zuletzt deshalb, weil die imposante Rundbogenbrücke auch das Stadtwappen ziere.

 

Christian Menig stellte fest, dass die dargestellte Planung mit einem großen Rundbogen in keinster Weise die Bedeutung der Frage und die Stimmung in der Bevölkerung berücksichtige.

 

Staatssekretärin Bär kündigte an, ein Expertengespräch im Bundesverkehrsministerium in Berlin zur Marktheidenfelder Mainbrücke durchzuführen, wenn alle zur abschließenden Beurteilung erforderlichen Fragestellungen ermittelt seien. Dazu sollen natürlich auch Vertreter der Stadt Marktheidenfeld und alle beteiligten Behörden eingeladen werden. Zum Abschied versicherte sie den Teilnehmern: „Als unterfränkische Staatssekretärin bin ich natürlich um die Schönheiten Unterfrankens besorgt und möchte helfen, diese bestmöglich zu bewahren.“