24.05.2017

Hoffmann und Schwab machen Druck

Abgeordnete der CSU schalten sich bei DB und Innenministerium wegen der Sperrpausen an der Mainbrücke Gemünden ein

Gemünden/Berlin/München (23.05.2017) --- „Auf die jetzige, unkooperative Haltung kann man nur mit vollständigem Unverständnis reagieren“, zeigt sich der Retzbacher Bundestagsabgeordnete Alexander Hoffmann aufgrund der drohenden Unterbrechung der Baumaßnahmen an der Mainbrücke in Gemünden verwundert. „Es ist nicht nachzuvollziehen, warum die beantragten Sperrpausen nicht genehmigt, oder zumindest gangbare Alternativen vorgeschlagen werden“, ergänzt hierzu der Landtagsabgeordnete Thorsten Schwab. 
Der Gemündener Bürgermeister Jürgen Lippert hatte sich aufgrund des drängenden Problems an die beiden Abgeordneten gewandt. Er hatte für Juni Sperrpausen beantragt, um die Abbrucharbeiten am letzten Teilstück der Mainbrücke abschließen zu können. Diese seien besonders kompliziert, hundertprozentige Sicherheit gebe es nur mit einer Vorübergehenden Aussetzung des Bahnverkehrs. Kann mit den Abbrucharbeiten im Juni nicht fortgefahren werden, drohen Verzögerungen, die sowohl den Zeitplan als auch die finanziellen Kalkulationen gefährden.
Schwab wandte sich umgehend während einer Plenarsitzung des Landtags an Staatssekretär Gerhard Eck. Dieser sagte zu, bei der Bahn Druck zu machen, um einen zügigen Fortgang der Bauarbeiten zu gewährleisten. Hoffmann wandte sich direkt an den Konzernbevollmächtigten der Deutschen Bahn in Bayern, der die Sperrpausen genehmigen muss.
„Wir hoffen, dass wir so eine zeitnahe Lösung erreichen können, um den Fortgang der Baustelle nicht zu gefährden. Bei einer solchen Großbaustelle muss ein Rad ins andere greifen, bleibt irgendwo etwas stehen, stockt das ganze Getriebe. Daher muss eine schnelle Lösung her!“, so die beiden Abgeordneten.