26.03.2014

MdB Alexander Hoffmann: Baden-Württembergs Verkehrsminister darf sich A 3-Ausbau nicht länger verweigern!

Berlin (26. März 2014) – Scharfe Kritik am baden-württembergischen Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) übt CSU-Bundestagsabgeordneter Alexander Hoffmann. Der direkt gewählte Wahlkreisabgeordnete für Main-Spessart und Miltenberg möchte nicht hinnehmen, dass sich die grün-rote Landesregierung noch länger dem dringend notwendigen Ausbau der A 3 auf sechs Fahrspuren im Bereich Wertheim verweigert.

„Dass sich Herr Hermann ernsthaft über die angeblich unzureichende Finanzausstattung durch den Bund beklagt und die Verzögerungen des A 3-Ausbaus darauf schiebt, ist schon ein starkes Stück“, so MdB Hoffmann. Schließlich habe Baden-Württemberg im Jahr 2013 von den rund 700 Millionen Euro, die der Bund für Neu- und Ausbau sowie für den Erhalt der Straßen dem Land zur Verfügung gestellt hatte, mindestens 26 Millionen Euro ungenutzt zurückgegeben. „Es verwundert daher nicht, dass sich immer mehr der Eindruck verfestigt, dass das baden-württembergische Verkehrsministerium das Projekt regelrecht verschleppt“, kritisiert Alexander Hoffmann. „Doch eine ideologisch und politisch motivierte Verzögerungstaktik durch eine Landesregierung darf nicht länger hingenommen werden!“

Da das Verkehrsprojekt auch Auswirkungen auf die Gemeinden und Bürger im Wahlkreis Main-Spessart und Miltenberg hat, wandte sich MdB Hoffmann an das Bundesverkehrsministerium. Denn bei Unfällen und den damit verbundenen Staus ergäben sich schon heute erhebliche Beeinträchtigungen für die an der Umleitungstrecke gelegenen Gemeinden. „Die drohende Zunahme der Belastung durch steigende Unfallzahlen auf der A 3 und der damit verbundene Umleitungsverkehr ist den Bürgern nicht zuzumuten“, machte Alexander Hoffmann deutlich.

Zum Hintergrund:
Der Bund hatte bereits im Bundesverkehrswegeplan von 2003 den ca. 6,5 Kilometer langen Autobahnabschnitt bei Wertheim, dessen Ausbau von der bayerischen Straßenbauverwaltung umgesetzt werden soll, in die Kategorie „Vordringlicher Bedarf“ eingestuft und damit die Bedeutung des Projekts deutlich gemacht.