28.11.2016

MdB Alexander Hoffmann: „Die B26n ist unverzichtbar“

Zur Pressemitteilung des Grünen-MdB Uwe Kekeritz vom 23.11.2016 („Die B 26n muss raus aus dem Bundesverkehrswegeplan“) erklärt CSU-Bundestagsabgeordneter Alexander Hoffmann:

„Als direkt gewählter Abgeordneter des Wahlkreises Main-Spessart und Miltenberg vertrete ich die Anliegen unserer Bevölkerung mit großem Nachdruck. Daher weiß ich, wie wichtig für unsere Region eine bedarfsgerechte Weiterentwicklung der Infrastruktur ist. Die B26n ist zur Entlastung des Werntals und zur Verbesserung der Verkehrswege im Landkreis Main-Spessart insgesamt unverzichtbar – auch wenn es die Grünen aus rein ideologischen Gründen nicht wahrhaben wollen. 
Ich freue mich deshalb sehr, dass die B26n (Abschnitt Autobahnkreuz Schweinfurt-Werneck bis Karlstadt) im neuen Bundesverkehrswegeplan (BVWP) im „vordringlichen Bedarf“ gelistet ist. Sie gehört nach fachlicher Einschätzung zu den mehr als 700 Projekten deutschlandweit, die der Bund in seiner Prioritätenliste mit hohem Nutzen für die Allgemeinheit einstuft.  
Das Bundesverkehrsministerium bezeichnet die zweistreifige Neubauvariante mit abschnittsweise dritten Überholfahrstreifen als ‚die wirtschaftlichste und umweltverträglichste Lösung‘. Die B26n ermöglicht laut Bundesregierung ‚eine erhebliche Entlastung bisher genutzter Straßenzüge und Ortsdurchfahrten‘. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage hervor – diese ist offensichtlich dem Oppositions-Kollegen nicht bekannt.
Durch diese abgemilderte Variante konnte unter anderem auch den Gegnern der B26n erheblich entgegengekommen werden. Leider wird das bis jetzt nicht quittiert.
Wenn die Grünen – wie angekündigt – allen Ernstes die B26n aus dem BVWP streichen wollen, entlarven sie sich einmal mehr als reine Dagegen-Partei. Denn taugliche und bezahlbare Alternativen vor allem für das Werntal wurden nicht vorgelegt.
Generell empfehle ich meinen grünen Abgeordneten-Kollegen Kekeritz aus Mittelfranken, sich mal mit den Bedürfnissen der Menschen aus unserem Landkreis (speziell mit der Situation im Werntal) auseinanderzusetzen, anstatt in Berlin auf Zuruf der B26n-Gegner Anträge zu formulieren, ohne die Region zu kennen.
Der Deutsche Bundestag verabschiedet den Bundesverkehrswegeplan in Form von sogenannten Ausbaugesetzen. Die Verhandlungen des Verkehrsausschusses zu den Änderungsanträgen der Ausbaugesetze zum Bundesverkehrswegeplan sind abgeschlossen.
Ich freue mich sehr, dass wir bereits am Ende dieser Sitzungswoche (Freitag, 02.12.2016) im Deutschen Bundestag den Bundesverkehrswegeplan 2030 abschließend beschließen werden.“