24.03.2014

Erster Teilerfolg: DB Netz AG will Felssicherungsmaßnahmen unterstützen / MdB Alexander Hoffmann pocht auch auf finanzielle Beteiligung des Konzerns

Berlin (12. März 2013) – Die DB Netz AG ist bereit, die für den Sommer geplanten Felssicherungsmaßnahmen entlang der B 27 und der Bahnstrecke zwischen Retzbach und Karlstadt zu unterstützen. „Wir sind selbstverständlich kooperativ und würden uns gerne in die Planungen einbringen“, teilte das Unternehmen CSU-Bundestagsabgeordnetem Alexander Hoffmann in einem Antwortschreiben mit.

„Mir ist es ein großes Anliegen, bei der Felsräumung voranzukommen und die Sicherheit der Fahrzeuginsassen und Bahnreisenden zu gewährleisten“, so Hoffmann. Der direkt gewählte Wahlkreisabgeordnete für Main-Spessart, der auch Mitglied des Zellinger Marktgemeinderates ist, hat sich bezüglich dieser Thematik bereits mit dem früheren Verkehrsminister Peter Ramsauer sowie dem Konzernbeauftragten der Deutschen Bahn für Bayern ausgetauscht. Zudem hatte MdB Hoffmann auch den Vertretern des Staatlichen Bauamtes Würzburg gegenüber die Problemstellung deutlich gemacht.

Im Zuge der anstehenden Felsabräumung wird unter anderem die Bahnlinie entlang des in Rede stehenden Felsens durch ein Fangnetz gesichert. Die Bahn, die durch dessen Installation unmittelbar profitiert, indem unter anderem Gleisschäden verhindert werden, sieht Alexander Hoffmann deshalb in der Pflicht. Neben der Beteiligung an Planung und Durchführung erachtet der Bundestagsabgeordnete „eine finanzielle Beteiligung des Konzerns nicht nur wünschenswert, sondern auch als angebracht“.

Hoffmann stellt zudem klar, dass er sich der enormen Bedeutung der B 27 und der Bahnstrecke zwischen Main-Spessart und Würzburg für viele Bewohner dieses Landkreises hinsichtlich Arbeit und Lebensqualität bewusst ist.

„Vor allem im Hinblick auf die Pendler im Berufsverkehr wünsche ich mir deshalb eine schnelle und effektive Lösung“, so MdB Hoffmann. Diese ist seiner Einschätzung nach zu Folge jedoch nur möglich, soweit die betroffenen Akteure gemeinsam an einem Strang ziehen und in der weiteren Planung kooperativ zusammengearbeitet wird. Auch deshalb hat Hoffmann den Kontakt zur DB Netz AG aufgenommen.

Die Gesprächs- und Kooperationsbereitschaft seitens der Deutschen Bahn ist ein erster Teilerfolg. Bislang hatte die Bahn unter Hinweis auf die Verantwortlichkeit des Grundstückseigentümers nur wenig Kooperationsbereitschaft gezeigt. Alexander Hoffmann sieht nun „gute Chancen, dass unter Beteiligung der DB Netz AG die Planung, Durchführung sowie Finanzierung gelingen werden, um die vorübergehenden Beeinträchtigungen für die Bevölkerung durch die notwendigen Maßnahmen möglichst gering zu halten“.