11.11.2016

MdB Alexander Hoffmann: Gemünden, Lohr, Marktheidenfeld, Neuhütten, Wiesthal und Fellen erhalten vom Bund jeweils 50.000 Euro Fördermittel für den Breitbandausbau

Berlin / Landkreis Main-Spessart: Der Breitbandausbau im Landkreis Main-Spessart wird weiter forciert: Nun haben mit Gemünden, Lohr, Marktheidenfeld, Neuhütten, Wiesthal und Fellen gleich sechs weitere Kommunen vom Bund jeweils 50.000 Euro Fördermittel für Beraterleistungen erhalten, teilt Wahlkreisabgeordneter Alexander Hoffmann mit. Er hat heute zusammen mit Edmund Wirzberger, 1. Bürgermeister der Gemeinde Neuhütten, an der feierlichen Übergabe der Förderbescheide im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) in Berlin teilgenommen. Die Bürgermeister der übrigen Kommunen waren jeweils aus Termingründen entschuldigt.

„Schnelles Internet ist zu einem ganz wichtigen Standortfaktor und zu einem unverzichtbaren Bestandteil der Daseinsvorsorge geworden“, betont Alexander Hoffmann. „Seit Beginn des Förderprogramms für schnelles Internet haben nun bereits 15 Kommunen aus unserer Region Bundesmittel von zusammen 750.000 Euro erhalten – acht davon aus dem Landkreis Main-Spessart“, freut sich der CSU-Abgeordnete. „Die Förderanträge werden schnell und unbürokratisch entschieden.“ 
Mit dem Breitbandförderprogramm sollen bis 2018 die letzten weißen Flecken auf der Landkarte beseitigt werden und jede Gemeinde einen Netzzugang von mindestens 50 Mbit pro Sekunde erhalten. Damit die Landkreise und Kommunen mit noch unterversorgten Gebieten rasch förderfähige Projekte entwickeln und Antragsunterlagen für einen Zuschuss dieser Vorhaben erstellen können, unterstützt der Bund Beraterleistungen, die die Planung und Umsetzung solcher Vorhaben deutlich erleichtern, jeweils mit bis zu 50.000 Euro.  
Insgesamt stehen dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur für die Breitbandförderung vier Milliarden Euro zur Verfügung. Damit wird der Netzausbau technologieneutral unterstützt. Der Fördersatz beträgt 50 bis 70 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten. Da das Bundesprogramm mit Förderprogrammen der Länder kombinierbar ist, kann der Förderanteil sogar auf bis zu 90 Prozent gesteigert werden.  
Der vierte Förderaufruf für die Ausbauprojekte läuft bis zum 28. Februar 2017. In dieser Zeit können Anträge gestellt werden. Anschließend werden nach Angaben des BMVI die Anträge anhand transparenter Kriterien (Scoring) bewertet. Dieses Punktesystem bildet die Grundlage für eine Förderentscheidung.