27.10.2017

MdB Alexander Hoffmann: Arbeitsgespräch im Katholischen Kinderhaus „Zur Heiligen Familie“

Karlstadt – Zu einem intensiven Arbeitsgespräch hatte die Leitung des Katholischen Kinderhauses „Zur Heiligen Familie“ den CSU-Bundestagsabgeordneten Alexander Hoffmann eingeladen. Die Leiterin des Kinderhauses, Tina Ehrenfeld, stellte zunächst die Einrichtung vor und schilderte den Tagesablauf der 16 Erzieherinnen und der 106 Kinder. Alle Beteiligten waren sich einig, dass auch die Entwicklung zum „Sprachkindergarten“ die richtige Entscheidung war. Dieser Schritt bewähre sich vor allem in der täglichen Arbeit mit den Kindern mit Migrationshintergrund.

Obwohl das Bayerische Kinderbildungs- und –betreuungsgesetz Ländersache ist, wollte Alexander Hoffmann eine umfassende Einschätzung aus der Praxis zu den Schwächen der aktuellen gesetzlichen Rahmenbedingungen. Diakon Hans-Josef Klein und Pfarrer Simon Mayer machten daraufhin die Schwierigkeiten deutlich, welche das Buchungssystem mit sich brächte. Die gewonnene Flexibilität und Kosteneffizienz ginge ausschließlich zu Lasten der Angestellten. Denn etwaige Stundenreduzierungen ließen Planungssicherheit für Mitarbeiter wegfallen. Hinzu käme der bürokratische Aufwand, der in der Verwaltung zu leisten sei. 
Der direkt gewählte Abgeordnete für den Wahlkreis Main-Spessart versprach diese Eindrücke in seine politische Arbeit mit einfließen zu lassen. Dabei verwies er nochmals auf die ursprüngliche Motivation dieser Regelung, nämlich mehr Flexibilität für die Eltern sowie mehr Steuerung auf der Kostenseite. Allerdings dürfte natürlich alleine die Kostenfrage nicht den Ausschlag geben.  
Der Parlamentarier bedankte sich für diese gründlichen Einblicke in die praktische Arbeit. Er freue sich vor allem darüber, dass die tägliche Arbeit im Kinderhaus klar und deutlich mit dem christlichen Selbstbekenntnis und der christlichen Grundüberzeugung verbunden sei, so Alexander Hoffmann.