14.02.2014

MdB Alexander Hoffmann: Erste Rede im Deutschen Bundestag

Berlin (14. Februar 2014) – CSU-Bundestagsabgeordneter Alexander Hoffmann hat heute seine allererste Plenar-Rede gehalten. Der direkt gewählte Abgeordnete für den Wahlkreis Main-Spessart und Miltenberg, der dem Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz angehört, sprach anlässlich der Einbringung des Gesetzentwurfs zur Erleichterung der Bewältigung von Konzerninsolvenzen (Drucksache 18/407).

„Ich freue mich, dass ich meine erste Rede in diesem hohen Haus zu einem Thema halten darf, das auf den ersten Blick zwar trocken und etwas abstrakt daher kommt – aber schon beim zweiten Hinsehen wird klar, dass wir sehr schnell mitten im Leben ankommen“, erläuterte Hoffmann.

Nach geltendem Insolvenzrecht muss für jeden einzelnen betroffenen Betrieb ein eigenes Insolvenzverfahren eröffnet werden, wozu jeweils auch die Bestellung eines Insolvenzverwalters gehört. Künftig sollen sämtliche Verfahren, die einen Konzern betreffen, an einem Insolvenzgericht anhängig gemacht werden können. Damit sollen komplizierte Insolvenzen innerhalb verschachtelter Unternehmensstrukturen effizienter bewältigt und die verbliebenen Vermögensbestände betroffener Firmen zugunsten der Gläubiger besser verwertet werden können.

„Der Gläubigerschutz steht im Mittelpunkt dieses Gesetzentwurfs und damit der Schutz von Unternehmen, Handwerken und auch Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern“, betonte MdB Hoffmann. Ziel sei die Vermeidung von Reibungsverlusten zwischen den unterschiedlichen Insolvenzverfahren. „Damit wollen wir vermeiden, dass es zu unproduktiven Verfahrensverzögerungen und suboptimalen Verwertungsergebnissen kommt.“ Auch werde ein Gegeneinanderarbeiten oder sogar Prozessieren verschiedener Insolvenzverwaltern mit unterschiedlichen Verwertungsstrategien künftig vermieden.

 

„Wir wollen die Voraussetzung dafür schaffen, dass auch Konzerninsolvenzen rechtssicher und effektiv bewältigt werden können. Denn hier stehen erhebliche wirtschaftliche Werte und oftmals auch eine Vielzahl an Arbeitsplätzen auf dem Spiel“, so Hoffmann.

Nach so vielen juristischen Details wünschte Alexander Hoffmann zum Ende seiner Rede allen Kollegen wie Zuhörern einen schönen Valentinstag – und empfahl ihnen „im Sinne Ihrer Partnerinnen beziehungsweise Partner“ augenzwinkernd: „Machen Sie was daraus!“

Bundestags-Vizepräsidentin Petra Pau, die die Debatte leitete, gratulierte Alexander Hoffmann im Namen des hohen Hauses anschließend zu seiner ersten Plenar-Rede – ebenso wie der extra anwesende Unions-Fraktionsvorsitzender Volker Kauder.

 

Zum Hintergrund:

Die sogenannte Erste Lesung mit einer Debatten-Dauer von 45 Minuten begann kurz nach 12 Uhr. Die für MdB Alexander Hoffmann anberaumte Redezeit betrug sechs Minuten.

Der 38-jährige Jurist leitete bis zu seiner Wahl in den Deutschen Bundestag den Fachbereich „Allgemeine Bürgerdienste“ bei der Stadt Würzburg. Zuvor leitete er die Abteilung Bauwesen im Landratsamt Miltenberg.

Sie können sich Alexander Hoffmanns Plenar-Rede unter www.bundestag.de auch noch einmal ansehen, nachlesen und sogar als Video-Datei herunterladen – ein Klick auf sein Abgeordnetenprofil und dann auf die Rubrik „Reden des MdB“ genügt:

www.bundestag.de/bundestag/abgeordnete18/biografien/H/hoffmann_alexander.html