18.07.2017

MdB Alexander Hoffmann zur Entscheidung gegen einen Nationalpark im Spessart

Anlässlich der Entscheidung des Bayerischen Kabinetts gegen einen Nationalpark im Spessart erklärt CSU-Bundestagsabgeordneter Alexander Hoffmann:

„Ich habe aus meiner ablehnenden Haltung zu einem möglichen Nationalpark Spessart keinen Hehl gemacht. Deshalb bin ich froh, dass das Thema nun vom Tisch ist. Die Diskussionen um einen Nationalpark, die mittlerweile völlig festgefahren sind, haben die Region tief gespalten – das hätte es alles so gar nicht gebraucht. 
Ich habe bereits zu Beginn des Jahres Ministerpräsident Horst Seehofer persönlich über die Stimmungslage vor Ort informiert. Zusammen mit meiner Kollegin Andrea Lindholz habe ich vor genau zwei Monaten den bayerischen Ministerpräsidenten sowie die unterfränkischen Landtagsabgeordneten angeschrieben und darum gebeten, die Debatte zeitnah zu beenden. Der Widerstand gegen einen Nationalpark im Spessart ist riesig – und gegen den Willen der deutlichen Mehrheit der Bevölkerung nicht umsetzbar.
In vielen Gesprächen, die ich in den zurückliegenden Monaten hierzu geführt habe, ist die große Skepsis gegenüber einem möglichen Nationalpark mehr als deutlich geworden. Auch die vollmundig vorgebrachten wirtschaftlichen Chancen für die Region durch einen Nationalpark waren mir zu rosig. Und die Vergleiche mit dem Bayerischen Wald und dem Berchtesgadener Land, was den Tourismus angeht, hinken gewaltig.
Ich war deshalb der festen Überzeugung, dass es gelingen wird, das Thema bis zum Juli zu beerdigen – und so ist es jetzt vernünftigerweise auch gekommen.“