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MdB Alexander Hoffmann: 5,2 Millionen Euro Bundeszuschuss für die Sanierung des Ostpalas der Burg Rothenfels!

Berlin / Main-Spessart (26. November 2020) – Der Bund unterstützt die Generalsanierung des Ostpalas der Burg Rothenfels mit stolzen 5,2 Millionen Euro. Das hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages am Donnerstag beschlossen.

MdB Alexander Hoffmann hatte die beiden Haushaltspolitiker der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Patricia Lips (am 04.08.) und Florian Oßner (am 10.06.), eingeladen, sich vor Ort informieren zu lassen über die geplanten Sanierungsmaßnahmen.

MdB Alexander Hoffmann hatte die beiden Haushaltspolitiker der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Patricia Lips (am 04.08.) und Florian Oßner (am 10.06.), eingeladen, sich vor Ort informieren zu lassen über die geplanten Sanierungsmaßnahmen.

„Das ist wirklich großartig“, freut sich CSU-Bundestagsabgeordneter Alexander Hoffmann (Retzbach-Zellingen). Der direkt gewählte Wahlkreisabgeordnete für Main-Spessart hatte in den zurückliegenden Monaten bei den Mitgliedern des Haushaltsausschusses und des Bauausschusses sowie im Bundeskanzleramt reichlich Klinken geputzt, um diesen kräftigen Zuschuss zu erhalten.

„Unsere Freude ist heute riesengroß“, sagten Claudia Hamelbeck, die Vorsitzende Vereinigung der Freunde der Burg Rothenfels e.V., und Dr. Mathilde Schaab-Hench, die Beauftragte für Denkmalpflege. „Wir danken Alexander Hoffmann für sein offenes Ohr und den zielführenden Einsatz für unsere Sache.“

Hoffmann hatte die beiden maßgeblichen Kollegen aus dem Haushaltsausschuss in seinem Wahlkreis eingeladen, die nun die finanziellen Mittel bereitgestellt haben. Mit Patricia Lips (am 04.08.) und Florian Oßner (am 10.06.) waren in den Sommermonaten gleich beide zuständigen Haushälter der CDU/CSU-Bundestagsfraktion hintereinander zu Besuch auf der Burg Rothenfels, um sich vor Ort informieren zu lassen über die dringend notwendigen Maßnahmen. Auch bei der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Staatsministerin bei der Bundeskanzlerin Prof. Monika Grütters, hatte Alexander Hoffmann um finanzielle Unterstützung für die Generalsanierung geworben.

Der Ostpalas der Burg Rothenfels ist aufgrund seiner zentralen Funktionen, der historischen Bausubstanz und der Umgestaltungen in den 1920er Jahren ein besonders wichtiger Teil der Burg Rothenfels. Die Gesamtsanierung des Ostpalas mit den beiden Türmen und begleitenden Bauteilen setzt sich aus einer Außeninstandsetzung und Maßnahmen im Inneren zusammen. Zur Außeninstandsetzung gehört die Ertüchtigung der Statik (Fundamente, Mauerwerk, Dachkonstruktion) sowie der Gebäudehülle (Dachhaut, Putze, neue Außentreppe). Im Inneren werden insbesondere der Rittersaal mit seinem Foyer, die Kapelle sowie die Dachböden denkmalgerecht instandgesetzt und technisch modernisiert. Im Untergeschoss wird der historische Gewölbekeller zu einem Musikraum umgenutzt und durch die freizulegende historische Treppe mit dem Erdgeschoss wieder verbunden.

Die Sanierung des Ostpalas, welche mit dem Landesamt für Denkmalpflege abgestimmt ist und von diesem begleitet wird, wird insgesamt 10,4 Millionen Euro kosten. Davon wird der Bund nun die Hälfte übernehmen, und zwar aus dem BKM-Sonderinvestitionsprogramm für besondere Maßnahmen.

„Mit der 50-prozentigen Förderung in Höhe von 5,2 Millionen Euro erfahren wir eine weit höhere Unterstützung, als wir je hatten“, freuen sich Claudia Hamelbeck und Dr. Mathilde Schaab-Hench. „Ohne diese Mittel könnten wir die Sanierung und statische Sicherung des größten Gebäudes unserer alten Burg, des Ostpalas, keinesfalls realisieren. So hat sich heute entschieden, dass wir eine Chance haben, nicht nur das alte Gemäuer, sondern auch unsere Jugendherberge und unsere Bildungsarbeit auf der Burg  in die nächsten Jahrzehnte zu bringen.“

Man hoffe, trotz Corona im Zeitplan bauen zu können; auch viele regionale Firmen sollen zum Zuge kommen. „Der von uns aufzubringende Eigenanteil schien vor Corona gut abgesichert“, so Hamelbeck und Dr. Schaab-Hench. „Jetzt stehen wir infolge der Betriebsschließungen und Umsatzausfälle noch vor einer  Finanzierungslücke, die wir sicher mit Spenden ausfüllen müssen.“

Heute wartet die Burg Rothenfels mit zahlreichen Angeboten für die Bevölkerung auf. Im Vordergrund steht die Bildungsarbeit, speziell die Auseinandersetzung mit intellektuellen, kreativen und musischen Fähigkeiten. Lebensbezogene Themen und der intensive Austausch mit den Referenten werden groß geschrieben. In der Jugendherberge werden speziell auf Schulklassen zugeschnittene Projekte angeboten. Auch politische und religiöse Themen kommen nicht zu kurz.

Um den baulichen Bestand und die Instandhaltung der Burganlage kümmert sich der Verein Vereinigung der Freunde von Burg Rothenfels e.V. ehrenamtlich und uneigennützig. Die Anlage steht unter Denkmalschutz. Das Objekt ist national bedeutsam und prägt das kulturelle Erbe mit.

Die mittelalterliche Burganlage hat eine hohe Bedeutung für die deutsche Reichsgeschichte, insbesondere für Franken und das Hochstift Würzburg. Sie weist in vielerlei Hinsicht ein Alleinstellungsmerkmal auf – sowohl in historischer, als auch in kulturell-religiöser Hinsicht.

Die im Jahre 1342 erstmals urkundlich erwähnte Burg, welche auf einem Plateau über dem heutigen Bergrothenfels errichtet wurde, ist Gründungsort einer liturgischen Bewegung. Bereits im Jahre 1917 gründete sich der Verein der Quickbornfreunde. Dieser Verein hatte sich zum Ziel gesetzt, die heutige Burg Rothenfels zur Zentrale für den katholischen Jugendbund Quickborn umzuwandeln. Die von dieser Bewegung veranlassten Umbauten zwischen 1924 und 1928 durch den renommierten Architekten Rudolf Schwarz sind von großer Vorbildwirkung für die moderne Sakralarchitektur Deutschlands und von hohem kunsthistorischen Interesse. Zwei Jahre später, 1919 kaufte der Verein die Burg auf und begann mit dem Ausbau der Burg zur Tagungsstätte und Jugendherberge mit rund 42.000 Übernachtungen im Jahr.

 

Zu den Fotos:

MdB Alexander Hoffmann hatte die beiden Haushaltspolitiker der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Patricia Lips (am 04.08.) und Florian Oßner (am 10.06.), eingeladen, sich vor Ort informieren zu lassen über die geplanten Sanierungsmaßnahmen.

Fotos: Christian Schreck / Büro Alexander Hoffmann, MdB